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Es scheint schon so lange her zu sein…

 

Hallo ihr Lieben,

 

ja zwischenzeitlich ist hier irgendwie nichts mehr passiert und eine wahre Erklärung gibt es dafür gar nicht so wirklich. Ich glaube einfach, dass es irgendwann in den Hintergrund geraten ist, da es für mich mein ganz normales Leben war, Alltag eben. Nicht ständig passiert etwas, nicht ständig sind irgendwelche großen Events von denen man berichten kann und so gut wie nie reise ich herum, wie der Trip nach Ada. Seit einem Monat und 3 Tagen bin ich wieder in Deutschland, es fühlt sich an als sei ich eine Ewigkeit aus Ghana fort… Wie lange ich hier in Deutschland sein werde, das weiß ich selbst nicht. Es wird erst einmal so sein und man sollte versuchen das Beste daraus zu machen. Der Satz ist leichter geschrieben als umgesetzt, nun ja mal schauen. Ich werde versuchen in der nächsten Zeit nachträglich ein paar der Artikel hochzuladen, die ich damals zwar verfasst, aber nie veröffentlicht habe. Vielleicht geht es sogar schneller als gedacht, dass sie hier zu finden werden sind. Lasst Euch überraschen.

 

Liebe Grüße und Sorry für all die Stille über so eine lange Zeit.

 

 
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Verfasst von - 14. April 2017 in Allgemein

 

Trip nach Ada

Ada 2016

Zu später Stunde schwinge ich nochmal die Finger über die Tasten und schreibe ein paar Zeilen für Euch. Gemeinsam mit meiner Mutter und einer anderen Freiwilligen, sie unterrichtet Musik im Kinderheim, ging es heute nach Ada. Nachdem wir ein paar Tage in Kumasi waren und im Kinderheim sowie in Accra neue Kraft getankt haben, geht es auf Entdeckungstour. Auch für mich ist es die erste Reise hierher. Ich spare es mir viele Buchstaben aneinander zu hängen. Stattdessen lasse ich lieber die Bilder für sich sprechen.

 

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Ada 2016

Aus meiner Sicht sprechen diese Bilder oft für Freiheit und Weite, nichts engt wirklich ein und diese Natur sie verkörpert soviel Ruhe, auch wenn immer buntes Treiben und das pure Leben drum herum ist. Ich mag diese Tage so nah am Wasser, ich liebe die farbenfrohen Boote und die Herzlichkeit der Menschen. Mein Herz gehört definitiv nach Ghana.

 

Ada 2016

 

 
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Verfasst von - 24. August 2016 in Allgemein

 

Sommerferien im Kinderheim und das erste Mal Besuch aus Deutschland

Die großen, langen Ferien sind da und die Tage sind bunt gefüllt. Ich genieße all die Zeit mit den Mädchen und Jungen. Es tut gut, dass die „Stressfaktoren“, die sonst den Alltag mitgestalten reduziert sind. Es finden sich Momente zum Spielen, Toben und Lachen. Wenn ich zurück schaue, dann frage ich mich, wieso das Beste im Leben immer so schnell vergeht. Kaum zu glauben, dass ich schon über einem Jahr hier lebe und aktiv bin. Unvorstellbar, dass eines Tages der Tag kommen soll an dem ich zurück nach Deutschland muss. Dieser Gedanke macht ehrlich gesagt Angst und daher schiebe ich ihn lieber beiseite. Ersetze ihn mit den wunderbaren Momenten und Erlebnissen, die ich hier mache. In ein paar Tagen bekomme ich das erste Mal Besuch aus Deutschland. Meine Mutter kommt vorbei und ich bin gespannt, was sie von dem Leben hier denkt, wie sie auf all das reagieren wird. Ich denke, es wird eine große Umstellung sein. Wahrscheinlich ein Kulturschock, so wie es das für mich ist, wenn ich nach Deutschland komme. So viel, das man nicht (mehr) versteht. Schauen wir, was die Zeit bringen mag. Ich werde jetzt wieder raus an die Luft gehen und mit der Rasselbande etwas anstellen…

Liebe Grüße aus der Ferne!

 
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Verfasst von - 6. August 2016 in Allgemein

 

Musik kennt keine Grenzen und erreicht jeden…

Konzertaufführung in Accra "Breaking the Myth"

Konzertaufführung in Accra „Breaking the Myth“

Hallo ihr Lieben,

ja ich habe mal wieder den Weg an den Laptop gefunden und das Internet scheint es heute auch gut zu meinen. Über all die Wochen und Monate hinaus ist es im Kinderheim musikalisch sehr bewegt und aktiv gewesen. Die Mädchen und Jungen haben viel Zeit mit ihrem jeweiligen Instrumenten verbracht und einige große und kleine Fortschritte gemacht. So ziemlich an jedem Tag klingen diverse Töne und Melodien über das Gelände. Vor allem im Mai und Juni ist fleißig geübt worden und die Saiten der Geige wurden raus und runter gespielt. Ein Stück jagte das andere und der Chor hat ebenfalls seine Stimmen geölt und sein Bestes gegeben. All diese Zeit ist investiert worden, um bei zwei Konzerten, Ende Juni und Anfang Juli, zeigen zu können, was in den Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitern vom Kinderheim steckt. Verborgene Talente, die immer mehr sichtbar werden und von Mal zu Mal über sich hinaus wachsen. Das Konzert Ende Juni stand unter dem Motto „Breaking the Myth“ und ist von der Second Lady veranstaltet worden. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen von zwei anderen Schulen aus Ghana ist ein buntes Publikum unterhalten worden. Die Kinder und Jugendlichen haben Lebensfreude mit dem Spielen ihrer Instrumente sowie ihrem Gesang vermittelt und für leuchtende Augen gesorgt. Das zweite Konzert „Zebra Crossing“ ist vom Verein Musiker ohne Grenzen e.V. veranstaltet worden. Gemeinsam mit Mädchen und Jungen aus Nima und Nungua wurde Anfang Juli ein kleines Publikum vom Können der Kinder und Jugendlichen überzeugt und ihnen wurde eine schöne Stunde der Entspannung und Unterhaltung geschenkt. Die Mädchen und Jungen vom Kinderheim waren mit Eifer, Freude und Herz dabei, dies konnte man die gesamte Zeit über spüren. Ich wünsche mir sehr, dass sie alle dabei bleiben und niemals die Freude an der Musik verlieren werden. Mögen sie ihre Talente sehen, nutzen und verbreiten, andere anstecken und begeistern. Man kann gespannt bleiben, was musikalisch noch so passieren wird. Erst einmal werden wir uns jetzt kurz erholen, bevor die Abschlussklausuren der Mädchen und Jungen anstehen. In den großen Ferien kann es dann weitergehen mit Pauken und Trompeten, oder besser gesagt mit Cello und Geige sowie buntem Programm für groß und klein!

Celloschüler

Celloschüler 2016

Geigenschüler 2016

Geigenschüler 2016

Gitarrenschüler 2016

Gitarrenschüler 2016

Gitarrenschülerin 2016

Gitarrenschülerin 2016

P1050041

 
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Verfasst von - 5. Juli 2016 in Ghana 2

 

Ein herzliches Dankeschön

Guten Tag meine Lieben,

es sind viele Monate vergangen seit dem ich Deutschland das erste Mal verlassen habe. Zwischendurch waren meine Aufenthalte irgendwie nur von kurzer Dauer, was dem ein oder anderen sicherlich nicht immer ganz gefallen hat. Glücklich war denke ich auch nicht jeder von Euch damit und doch habt ihr mich gehen lassen. Ich danke Euch, dass ihr mir keine Steine in den Weg gelegt habt. Ich danke, dass ich mich in all der Zeit immer unterstützt habt, jeder von Euch auf verschiedene Arten und Weisen, unterschiedliche Intensität und vielleicht hat der ein oder andere ja auch mal gedacht, dass ich etwas spinne, ja vielleicht tue ich das auch, und doch habt ihr mich immer unterstützt und ermutigt. Ich danke Euch von ganzem Herzen, es ist schwer diese Dankbarkeit immer so zu zeigen, doch sie ist da. Jeden einzelnen Tag, an Sonnentagen und an Regentagen. Danke, dass der Großteil von Euch trotz all dieser Kilometer dazwischen noch immer in meinem Leben ist und sich nicht abgeseilt hat. Ihr seid wunderbar.

Alltag 2016

Alltag 2016

Alltag 2016

Alltag 2016

Neben der emotionalen Unterstützung danke ich aber auch allen die seit 2014 finanzielle Hilfe geleistet haben. Mit Eurer Hilfe haben wir gemeinsam die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen verändert und dazu beigetragen, dass sich ihre Zukunftschancen verbessern. Neben den Aspekten, dass das Geld zum Beispiel im medizinischen Bereich eingesetzt worden ist, haben wir natürlich auch immer mal wieder andere Kleinigkeiten davon finanziert, wie zum Beispiel Röcke für den Auftritt der Tanzgruppe.

Tanzgruppe mit neuem Rock 2016 Cotton Eye Joe Tanz

Tanzgruppe mit neuem Rock 2016
Cotton Eye Joe Tanz

 
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Verfasst von - 11. Juni 2016 in Ghana 2

 

Wir gehen auf Abenteuer – Schatzsuche einmal anders!

Schatzsuche 2016

Schatzsuche 2016

Ohne viel Gerede komme ich gleich zur Sache. 🙂

Ende Mai habe ich gemeinsam mit ein paar anderen Freiwilligen eine Schatzsuche geplant und durchgeführt. Wir wollten etwas, was den Kindern bisher völlig unbekannt gewesen ist und haben uns in liebevoller Kleinarbeit ein paar Aktivitätskarten ausgedacht und diese zusammen geschrieben. Die Schatzsuche bestand aus 11 verschiedenen Aktionen im und um das Kinderheim herum. Aufgeteilt in vier verschiedenen Gruppen sind alle Mädchen und Jungen los, um die Beute zu finden. Versteckt wurden zwei Kisten mit Trinkpäckchen und Süßigkeiten. Als Krönung gab es eine Dvd – Das Dschungelbuch damit die Geschichte Moglis noch einmal für alle erlebt werden kann. Im März haben wir hierzu ja das Schattentheater gehabt. Die Aufgaben die es zu erfüllen gab waren bunt gemischt. Hierbei ging es vor allem um das Gruppengefühl und die Kooperation. Für Freude und Spaß sorgten Aufgaben wie Schubkarrenrennen, eine Menschenpyramide bauen, sich einen Rap und einen Tanz ausdenken. Das Ganze ist immer mit der Kamera dokumentiert worden, sodass ich einen kleinen Einblick geben kann. Die Kleinen und auch die Großen hatten einen wahnsinnigen Spaß, welcher nicht zu überhören war. Aber auch konnte man ihnen diese Freude von den Gesichtern und Augen ablesen. Alle waren mit Leib und Seele dabei, teilweise sind sie richtig ins Schwitzen gekommen. Es wird wahrscheinlich ein Tag sein, der allen noch längere Zeit in Erinnerung bleiben wird, das Ganze ruft auf jeden Fall nach Wiederholung. Dann jedoch von längerer Dauer und einem höheren Schwierigkeitsgrad. Ich denke die großen Ferien würden hierfür wieder Platz bieten.

Gruppe 1 der Schatzsucher

Gruppe 1 der Schatzsucher

Schubkarrenlauf 2016

Schubkarrenlauf 2016

Schatzsuche 2016

Schatzsuche 2016

Menschenpyramide 2016

Menschenpyramide 2016

Löffellauf 2016

Löffellauf 2016

 
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Verfasst von - 28. Mai 2016 in Ghana 2

 

Einfach mal entspannen…

Ihr Lieben,

für alle die unter Euch, die mich mehr oder weniger gut kennen, wissen wahrscheinlich, dass ich nach wie vor eher selten freie Tage nehme und aus dem Alltag fliege. Sei es um etwas zu erleben oder um zu entspannen. Wirklich weit bin ich immer noch nicht gekommen und dafür gibt es genug Gründe, okay oder nennen wir es Entschuldigungen. Kaffee bei der Mall war ab und an drin, doch groß wegfahren habe ich eher gelassen. Da kamen die freien Tage in Accra dieses Mal etwas gelegen und gemeinsam mit zwei anderen, sehr lieben Freiwilligen von hier bin ich zum Bojo Beach in der Nähe von Kasoa gefahren.

Kasoa oder auch als Oduponkpehe, ist eine Stadt in der Nähe von Accra in der Central Region und beherbergt 37.413 Einwohner, dies ist aus 2005 und ich denke heute leben hier noch viele kleine und große Menschen mehr. Sie ist die zweitgrößte Stadt im Distrikt Awutu/Effutu/Senya nach der Distrikthauptstadt Winneba. Der Ort ist in den letzten Jahrzehnten massiv gewachsen. Hatte er 1970 nur 863 Einwohner so war er 1984 schon auf 2.597 angewachsen

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

Hier haben wir einfach mal eine Runde entspannt, geredet und leckere Pizza gegessen. Die anderen beiden waren sogar schwimmen. In dieser Zeit habe ich versucht zu lesen, welches aber eher mit schlafen endete und dazu führte, dass ich gut Farbe bekommen habe. Naja ich kenne es schon von Zeit zu Zeit auszusehen wie ein Hummer. Man gewöhnt sich an alles. Der Tag war wirklich schön und zwischendurch habe ich mir vorgenommen nun doch mehr zu reisen, aber ich kenne mich und ihr mich auch. Also weiterhin werdet ihr eher Neues aus dem Kinderheim lesen anstatt die großen Abenteuer der Welt. In wenigen Tagen ist dann auch bei mir ein weiteres Lebensjahr vergangen und ich werde nochmals in Ghana Geburtstag feiern. Ursprünglich war es zwar mal anders angedacht, aber diese Idee ist ja schon lange über Bord geworfen. Schauen wir, wie es werden wird.

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

Bojo Beach 2016

DSC08630

 
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Verfasst von - 16. Mai 2016 in Ghana 2